Home again!

Nach etwas mehr als 24 Stunden Reisezeit erreichten die Minties um 15.11 Uhr wieder gesund und glücklich ihren Heimatbahnhof.

Mit vielen intensiven Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck freute sich jetzt jeder auf seine Familie und sein Zuhause.

Es war eine tolle Austauschreise mit tollen erlebnishungrigen Schülerinnen und Schülern!

Am internationalen Flughafen von Washington nutzten die meisten Schüler noch das Angebot, das in der Nähe gelegene Air and Space Museum ‚Steven F. Udvar-Hazy Center‘ der Smithsonian Institution während unserer Wartezeit auf den Flug zu besuchen.

(Danke an die dagebliebenen Schülerinnen und Herrn Timme für das Aufpassen auf die Koffer!)

Das Steven F. Udvar-Hazy Center ist die Außenstelle des National Air and Space Museums der Smithsonion Stiftung.
Ganz schön groß! Die Raumfähre ‚Discovery‘ ist mit 39 Flügen das am meisten eingesetzte Weltraumfahrzeug (1984-2011).
Macht nachdenklich! B29-Bomber Superfortress ‚Elona Gay‘ – Genau dieses Flugzeug hat die Atombombe über Hiroshima abgeworfen.
Ganz schön praktisch! Fulton FA-3-101 Airphibian – Hinterteil, Flügel und Propeller ab und fertig ist das Auto für den Straßenverkehr (89 km/h).

DB

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Tag 11 – Our last day in D. C. 

An unserem letzten vollen Tag in D. C. hatte jeder Gelegenheit, das zu unternehmen, was er wollte. Während einige noch einmal das letzte Bargeld für Mitbringsel aufgebraucht haben, gingen andere zum Arlington Friedhof, in die Library of Congress oder noch einmal in eines der tollen Museen der Smithsonian Institution.

Der Nationalfriedhof Arlington ist der bekannteste der 139 Nationalfriedhöfe der USA und wurde 1864 während des Sessesionskrieges errichtet. Arvid, Kira, Tomke, Valerie und Herr Bielenberg besuchten und durchwanderten die beeindruckende Anlage, die einst auf dem enteigneten Privatbesitz des Konförderierten-Generals Robert E. Lee entstanden ist. Der Rundgang hinterließ bei Schülern und Lehrer einen bleibenden Eindruck, hat er doch deutlich gemacht welch große Hochachtung die amerikanische Gesellschaft ihren Soldaten entgegenbringt.

Blick auf D.C. vom Arlington House (ehemaliger Wohnsitz von General Lee, jetzt Memorial auf dem Cemetery)
Arlington National Cemetery ist nach dem Nationalfriedhof in New York mit 260.000 Gräbern der zweitgrößte der USA.
Tomb of the unknown soldiers – beeindruckende Zeremonie zur Ehrung der gefallenen Soldaten
Museum of American History: Die Erschließung des Westens ist eines der Themen im American History Museum.
Museum of Natural History: Scrat gab es wirklich!
Roarrr!
Ein prächtiger Empfang erwartet die Besucher in der National Gallery.
Auguste Renoir ‚Die Tänzerin‘ ist nur eines von sehr vielen Kunstwerken in der National Gallery.

Gerade erst im letzten Jahr hat das National Museum of African American History and Culture seine Pforten für die Besucher geöffnet. Wie für alle Museen der Smithsonian Institution gilt auch hier, dass der Eintritt kostenlos ist. Das Interesse an diesem Museum zur Geschichte der Afroamerikaner ist zur Zeit aber immens groß, dass man schon ein wenig Glück braucht, um an einen der Entry Passes zu kommen. Die Beharrlichkeit von Arvid und Herrn Bielenberg zahlte sich aus, sie konnten sich die historisch und museumspädagogisch höchst interessante Ausstellung anschauen. Das Thema der Sklaverei ist zur Zeit in den USA höchst aktuell, beeindruckend auch wie konzentriert sich die vielen amerikanischen Besucher mit dem Thema auseinandersetzen.

Links unten Thomas Jefferson, dritter Präsident der Vereinigten Staaten, er hatte über die Jahre über 600 Sklaven.
Die Architektur begeistert – von außen symbolisiert sie ein Schiff, innen stellen drei Etagen unter der Erde den Schiffsbauch dar, die dunkle tragische Geschichte der Afroamerikaner.
Black Power Protest – Olympia 1968 Mexico City

Nach dem Besichtigungsprogramm trafen wir uns bei ‚Five Guys‘, wo auch schon Barack Obama seinen Burger geholt hat.
 

So gestärkt, ging es in den Nationals Ballpark, wo wir uns das Spiel der Washington Nationals gegen die Pittsburgh Pirates angesehen haben. Überrascht wurden wir von dem Oktoberfestmotto im Stadion. Nicht nur waren viele Fans in Trachten unterwegs (teilweise waren es auch nur gefakte Stoff’leder’hosen), auch die Blaskapelle ‚The Edelweiss Band‘ spielte auf. 

Oktoberfeststimmung vor dem Baseballspiel
Patriotismus gehört zu jedem großen Spiel dazu.
Im Promotion Block von K-Street herrscht beste Stimmung!
Ein tolles Stadium und mit 36669 Zuschauern fast ausverkauft.

Am Ende gewannen die Nationals mit 6:1!

DB und O. T. 

Tag 10 – Eastern Mall: Smithsonian Museen und Capitol

Nach dem Frühstück sind wir gegen 9 Uhr mit dem Shuttle von unserem Hotel aus nach Pentagon City gefahren, von wo wir unseren Weg mit der U-Bahn weiter zur National Mall fortgesetzt haben.

Metro Station Pentagon City

An der National Mall angekommen, konnten wir uns in Gruppen aussuchen, welches Museum bzw. welche Museen wir uns anschauen wollen.

Museum of Natural History

Nele, Elisabeth und ich (Sina) waren im National Museum of Natural History (thematisch teilweise vergleichbar mit dem Naturhistorischen Museum in Braunschweig).
Dort bekam man unter anderem einen Einblick in die Tierwelt, von den Dinosauriern bis hin zu den heutigen Land- und Wassertieren, und die Entwicklung des Menschen. 

In der Säugertierabteilung kann man die Tiere in natürlichen Posen in ihren Lebensräumen bestaunen.
Die Mineralienabteilung vereint auf das Schönste Information mit ästhetischer Dekoration.
Herr Timme als kurzsichtiger Sohn von Lucy, der berühmten Australopithecus afarensis-Frau

Nach dem viel zu kurzem Museumbesuch sind wir bei schönem Wetter zum Capitol gegangen. 

Some of us are proud to buy american products. 
Die Washingtoner zahlen Steuern, ihre Vertreter haben jedoch zu ihrem Leidwesen im Capitol kein Stimmrecht.

Wir haben uns um 13 Uhr am Eingang zum Visitor Center des Capitols getroffen und wurden nach einer Sicherheitskontrolle wie am Flughafen in den Eingangsbereich gelassen. Um 13:25 Uhr haben wir einen Film über den Einfluss des Landes auf das Parlament angesehen. Danach haben wir Headsets bekommen. Wir wurden von unserem Tourguide zuerst in die Krypta gebracht, unter der man zuerst George Washington begraben wollte. Danach sind wir über Umwege in die Rotunda gelangt, den Saal unter der Kuppel. Nachdem uns die Friese und Gemälde an den Wänden erklärt und die Statuen gezeigt wurden, die wichtige Personen und Ereignisse darstellen, haben wir uns die beiden alten Parlamentssäle angesehen. Die Anbauten und die jetzige, große Kuppel waren ein Resultat daraus, da diese beiden Säle zu klein für alle Abgeordnete  waren.

Unser Führer Sam bringt uns die Geschichte und Bedeutung des Kapitols näher.
Ausschnitt aus dem Deckengemälde in der Rotunda: Der vergöttlichte George Washington ist von der Victoria und der Freiheit umgeben.

Am späten Nachmittag und Abend sind wir zum Tanger Outlets Center National Harbour gefahren und haben nach einer Stärkung im ‚Johnny Rockets‘ eine Shoppingtour unternommen. 

Beste Burger bei ‚Johnny Rockets‘ sind die Grundlage der anstrengenden Shoppingtour. 

Sina und Jonas 

Tag 9 – Thomas Jefferson High School for Science and Technology

Nach einer erholsamen Nacht im Hotel und frühem Frühstück fuhren wir mit Taxis zur Thomas Jefferson High School (mit dem Bus hätte es eine Stunde länger gedauert) wo wir um 8:15 Uhr erwartet wurden. 

Nachdem wir alle Visitor Namensschilder bekommen hatten wurden wir von der freundlichen Deutschlehrerin Frau Oszko hier begrüßt, welche uns sogleich zu ihrem Klassenraum führte.

Noch vor Unterrichtsbeginn lernten wir dort nette Schüler kennen, die Nele und mich gleich zum Physikunterricht begleiten könnten. Jarne und Yannik könnten derweil am Informatikunterricht teilnehmen. Hier wurden sie sehr von den Kompetenzen der TJ Schüler beeindruckt (am TJ hat jeder Schüler ab dem 9. Jahrgang Informatik). 

Danach hatten die TJ und WG Schüler zusammen Deutschunterricht. Nach einer Präsentation über Braunschweig von meiner Wenigkeit setzten wir uns in Gruppen zusammen um (auf Deutsch!) erst Eigenschaften von TJ bzw. WG Schülern und Jugendlichen in Deutschland bzw. Amerika zu sammeln und uns dann lange über Dialekte, Slang und Leben in Deutschland auch im Unterschied zur USA unterhalten. Die horizonterweiternden Ergebnisse wurden dann kurz allen vorgestellt.

Währenddessen erhielten die Lehrer eine Führung von Mark Hannum, dem Leiter der Science-Division. Er zeigte uns die Chemie- und Physikfachräume. Abgesehen von der Größe der Räume waren hier die Unterschiede zum WG erst einmal gering. Interessant war wieder, dass die Schule viele der gleichen Geräte einsetzt, wie wir auch, wie z. B. die Taschenrechner. Ein zeitsparender Unterschied ist, dass es an der Schule extra eingestellte Assistenten gibt, welche sowohl die Sammlung managen, als auch der  Aufbau von Experimenten vorbereiten. 

Das Herzstück des TJ sind jedoch die 11 Speziallabore, welche mit den neuesten Geräten jeder Art ausgestattet sind – sie bewegen sich damit voll auf Universitätsniveau! Jeder Schüler entscheidet sich im Jahrgang 12 für die Arbeit in einem dieser Labs, um dann eine wissenschaftliche Fragestellung zu entwickeln und selbstständig zu bearbeiten. Nicht umsonst zählt das TJ zu den fünf besten High schools Amerikas! 

Nur ein Drittel der Bewerber darf ans TJ

Exemplarische Präsentationen von Schülerergebnissen vor dem Analytical Chemistry lab des TJ
Nach dem Lunch gaben uns engagierte Schüler eine Tour durch verschiedene Labs der Schule. Neidisch wurde der Braunschweiger dabei überall: von der beeindruckenden Vielfalt an Fräsen, Sägen und Drechselmaschinen (und auch keine Kleinen…) im Prototyping Lab, den unter anderem 18 (!!!!) 3D-Druckern im Robotic-Lab bis hin zur Vielzahl an Aquarien im Ozeanografie Lab (u. a. fluoreszierende Fische und Baby-Schildkröten). Und das waren nur drei von 11 Labs!

Prototyping – what do you want to build? 
Obwohl wir das Laboratory der Neurowissenschaften selber nicht betreten haben,  bekamen wir in weitgehend flüssigem Deutsch einen Überblick über die dortigen Projekte, inklusive sehr wackligem Fahrradfahren (Dank Mechanismus am Lenker fuhr das immer in die „falsche“ Richtung…) sowie Kakerlake und Laguste bestaunen.

Fahrradfahren mal anders

Kakerlaken sind süß – und Expermentierobjekte im Neuroscience lab
Unsere letzten Haribo-Tüten wurden wir los, als wir zusammen mit vielen (auch nicht deutschsprechenden) TJ Schülern den deutschen Cyber-Thriller „Who Am I“ zu Ende sahen, den diese wann anders schon angesehen hatten. Nachdem wir uns noch einige Videos von in bayrischer Tracht tanzenden (u. a. Schuhplattler) Schülern des Deutschkurses angesehen hatten, nahmen wir Abschied und machten uns auf den Weg zur Bushaltestelle.

Den Tag ließen wir dann in kleinen Gruppen mit recht frei gestaltbaren drei Stunden in der Innenstadt ausklingen.

Hannah V. und O. T. 

Tag 8 – Exploring D. C. 

Nach einem gemütlichen Frühstück kam der schmerzhafte Abschied von den freundlichen Schülern der Christchurch School. Anschließend wurden wir ein letztes Mal 2 Stunden und 40 Minuten von Aaron und Andy nach Washington gefahren, wo wir uns verabschiedet und uns ein letztes Mal für ihre Gastfreundschaft bedankt haben. Im Anschluss daran haben wir die Mall von Pentagon City besucht um ein bisschen zu shoppen und etwas zu essen. 

Nun ging unsere Sightseeing-Tour los. Als erstes haben wir das Weiße Haus besucht und wir mussten leider feststellen, dass es weiträumig abgesperrt war. 

Leider kamen wir nicht näher ans Weiße Haus heran, um Trump unsere Meinung zu sagen

Daraufhin sind wir zum Washington Monument gegangen und haben uns einen Vortrag von Jonas über Washington allgemein und von Jan-Lukas und Yannik einen Vortrag über das Weiße Haus und das Washington Monument angehört. Die Aufmerksamkeit galt aber eher einem Eichhörnchen, welches sich uns sehr zutraulich näherte. 

Was ist denn da?
Das riecht gut hier.
Da schaue ich doch mal rein.
Jonas presenting the history of Washington D.C.

Anschließend konnten wir Action beobachten, als drei Hubschrauber zuerst zum Weißen Haus einfliegen und nach einiger Zeit wieder abfliegen, vermutlich aufgrund des Besuchs des spanischen Regierungschefs Rajoy. 

Action am Weißen Haus

Daraufhin haben wir uns das Jefferson Memorial angesehen und den schönen Ausblick auf den Tidal Basin genossen.

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WG-MINTies pay tribute to Thomas Jefferson

Franklin Delano Roosevelt Memorial
 

Danach sind wir durch das Roosevelt Memorial zum Martin Luther King Memorial gegangen. 

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Martin Luther King befreit sich

Beendet haben wir unsere Sightseeing-Tour mit einem Besuch des World War II- und des Lincoln Memorials.

Endspurt
Toller Blick vom Lincoln Memorial zum Washington Monument und zum Capitol

Einige waren sehr erschöpft und sind mit der U-Bahn wieder zur Pentagon City Mall gefahren und haben dort gegessen,  um anschließend in unsere Hotel einkehren zu können. Nach diesem schönen Tag sind alle erschöpft in ihre Zimmer gegangen um zu schlafen.

 Jan-Lukas und Yannik

Tag 7 – Comparing schools and saying goodbye 

Für die fünf Mädchen, die auf dem Campus wohnen, startete der Tag heute früh um 6:30 Uhr, um den Sonnenaufgang über dem Fluss zu beobachten und eine Runde im Rappahannock River baden zu gehen.

Kann der Tag besser beginnen?

Nach dem Frühstück wurden wir ein weiteres Mal in Klassen aufgeteilt. Dabei haben wir festgestellt, wie sehr sich der amerikanische Unterricht vom deutschen unterscheidet. Durch die kleinen Klassen wird der Unterricht individueller gestaltet und man interagiert mehr miteinander. Außerdem besitzt jeder Schüler einen Laptop z.B. für Recherchearbeit oder das Schreiben von Protokollen.

Integrated Science Grade 11 – mass extinction – Ms. Haley Wilbanks

Kunstunterricht – Wenn Uhrzeiger Schlangen wären 

Physikunterricht – zu einfach für Arvid

Nach der ersten Unterrichtsrunde gab es wie jeden Montag eine Assembly für alle Schüler und Lehrer. Dort haben sich Hannah K und Arvid im Namen von uns allen bei der Christchurch School bedankt und die Influenzmaschine vorgestellt und übergeben, die wir alle der Schule für den Scienceunterricht geschenkt haben.

Saying thanks in front of the full assembly
The american-german cooperation is electrifying. 
They can’t get enough of it! 

Beim Mittagessen haben alle in der Dining Hall für Jan-Lukas ‚Happy birthday‘ gesungen, weil er heute 17 geworden ist. Happy birthday! Eine Schülerin hat sogar für Jan-Lukas einen Kuchen gebacken.

Happy birthday to you!

Danach ging es zu einem Treffen mit ein paar amerikanischen Schülern, mit denen wir uns über die Unterschiede unserer Schulen ausgetauscht haben. Besonders überrascht waren sie über die Anzahl unserer Fächer und der Tatsache, dass wir kaum Sportsteams an unserer Schule haben. Fast alle Schülerinnen und Schüler der Christchurch School betreiben in den sogenannten Co-Curriculars mindestens Sportart. Während der Wettkampfsaison trainieren sie täglich (!) von 16.00 bis 18.00 Uhr und so wundert es nicht, dass sie im Staate Virginia in vielen Sportarten zu den Besten gehören, die Segler gehören sogar zu den Besten der USA.


We observe the same, we want the same!

We’d like to know more! 

An der Christchurch School fällt natürlich auch die religiöse Grundhaltung auf, gehört sie doch als Episcopalschule zur anglikanischen Gemeinschaft. Zu vielerlei Anlässen wird zunächst immer ein Gebet gesprochen. Einer der religiösen Höhepunkte einer jeden Woche ist der Mittwoch wo nach dem Lunch erst einmal bevor es mit dem Unterricht weitergeht ein Gottesdienst in der schuleigenen Chapel mit dem schuleigenen Chaplain Father Scott stattfindet. An diesem Tag gilt ‚dress up‘, d.h. dass alle Schulmitglieder tragen Jackett bzw. mindestens Krawatte oder Bluse und Rock. Unsere Schüler waren darauf gut vorbereitet, zumal die männlichen Mitglieder unserer Gruppe von der Christchurch School noch mit Krawatten beschenkt wurden. Father Scott ist ein jugendlicher Typ mit einer lebendigen Art.


WG-MINTies at church day

Von 4pm bis 6pm haben einige der deutschen Schüler beim Footballtraining zugeguckt und auch selbst ein paar Bälle geworfen.

Football-Training!

Abends fand das große Farewell Dinner statt. Als Location diente ein schöner Yachtclub auf der anderen Seite des Rappahannock Rivers. Passend zur Location wurden wir von Aaron mit seinem schnellen Motorboot im schönsten Sonnenuntergang herübergefahren. Neben den beteiligten Familien waren auch zahlreiche Christchurch Schüler bei dem tollen Barbeque anwesend. Ein wirklich schöner letzter Abend nach einer erlebnisreichen Woche.

Entrance at sundown


Was für ein Abschluss!

American dinner im Segelclub

Yummy!
Differences seem to be minor

Olivier aus Nigeria (2,10m), ein Stockwerk tiefer Elisabeth aus Deutschland
Ein gelungenes Abschiedsfest
We are a big american-german family

Gegen viertel nach acht hat sich die Gesellschaft aufgelöst, die Schüler in den Gastfamilien sind nach Hause gefahren, die CCS Schüler wurden mit dem Bus zurückgefahren und die von uns, die auf dem Campus wohnen, durften mit Aaron auf dem Boot zurück zur Schule fahren. Wir waren ganz alleine auf dem Fluss, Aaron schaltete alle Beleuchtungen aus, die Sterne haben über uns geleuchtet und im Wasser schwammen biolumineszierende Algen. Die beiden Hannahs, Herr Bielenberg und ich (Elisabeth) sind sogar noch einmal spontan vom Boot ins Wasser gesprungen und einige Minuten im angenehm warmen Wasser geschwommen.

Swimming among fluorescent algaes

Insgesamt ein super gelungener Abschluss für unsere schöne Zeit an der Christchurch School.

Elisabeth und DB


Das Mechatronic Project an der CCS

Wenn deutsche und amerikanische Begeisterung für Technik aufeinandertreffen, so entstehen viele kleine Entwürfe und Ideen, die durch das Mechatronic Project an der CCS realisiert werden können.

Als Andy vor zwei Jahren seinen Unterricht hier begann, stellte er dieses beeindruckende Format auf die Beine und bis zum heutigen Tage kamen unter anderem ein 3D-Drucker, ein Laser-Cutter und diverse andere technische Raffinessen hinzu, die neue Möglichkeiten offenbaren.

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Am Lasercutter standen alle Schlange

Bereits in Deutschland berichteten uns Arthur, Allison und Barron begeistert von ihren eigenen Erfindungen. Demzufolge erwarteten wir den Beginn mit großer Vorfreude, die noch vergrößert wurde, als Andy uns seine dem Sonnenlicht folgenden Solarzellen vorstellte.

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The solar tracker project 

Uns Schülern wurde zu Beginn freigestellt, eigene Projekte zu entwickeln und umzusetzen. Andys Idee verfolgten auch Arvid, Hannah und Nele, die vom 3D-Drucker bereitgestellte Bauteile zur Konstruktion ihrer eigenen Solarzelle nutzten.

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Customizing cutting
Das neue Geschäftsmodell ist sehr erfolgreich! 

Nele, Elisabeth und Sina kombinierten Druck und Gravur zum Design einiger Boxen, die mit dem Christchurch-Logo versehen sind. Dieses findet sich auch auf vielen Smartphones wieder, teilweise zusammen mit weiteren Symbolen.

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Das Buchstützenprojekt

Das Konzept einer höhenverstellbaren Buchstütze brachten Jonas, Kira und Hannah hervor, während Samuel, Tomke und Valerie planten, einen im Wasser schwimmenden Fisch zusammenzusetzen. Der erste Versuch endete in einer Explosion, der zweite in zwei halben Delfinen.

Jan-Lukas, Jarne und Yannik stellten sich eine kleine Version eines Tischkickers vor, die sie aus einer Holzplatte sowie ausgedruckten Spielfiguren konstruieren wollten. Letztendlich konnte das Vorhaben nicht fertiggestellt werden.

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Planung des Bunnyball-Projekts

Dennoch hat das Projekt allen Beteiligten sehr viel Freude bereitet und inspirierte eine Fortsetzung in der Heimat. Auch die Kooperation mit gleichzeitig an ihren Ideen arbeitenden Amerikanern half uns weiter und stärkte den interkulturen Zusammenhalt.

Jarne und Samuel 

Tag 6 – The Chickahominy Pow Wow

Unser Sonntag begann mit einem typisch amerikanischem Brunch. Nach dem Brunch brachen wir auch sofort auf. Während unserer Fahrt erklärte Mr. Alter uns, dass das Pow Wow ein Treffen der amerikanischen Ureinwohner des Chickahominy-Stammes ist. Als wir ankamen wurde uns auch gleich eine Aufgabe zugewiesen, denn wir sollten recyclebare Stoffe sammeln, was zum Umweltschutz beiträgt. 

The German Recycling Force on mission
Wir packen es an!

Trotz der Aufgabe hatten wir viel Freizeit in den vier Stunden. Begleitet von Trommeln, indianischen Tänzen und Gesängen gingen wir von Stand zu Stand und trafen oft auf traditionellen indianischen Schmuck, Kleidung und Waffen.

Bunte Tänzer verschiedener Tribes begeistern das Publikum
Ehrfurchtgebietende Tänzer

In einem besonders traditionellem Laden erklärte uns eine Frau, dass die Schildkröten das Grundgerüst der Erde in der Kultur der Native Americans darstellen. Otter haben Meeresboden auf den Panzer der Schildkröte gelegt, woraufhin die Erde und somit das Leben entstand. Demenstsprechend war die Schildkröte sehr oft vorzufinden.

Making friends with the native dancers
Meeting the mechanic from North Carolina – er ist bereits das 52. Mal auf diesem Festival! 
Pow Wow connects the people 
Meeting the chieftain of the Chickahominy tribe

Wir sahen uns die Tänze der verschiedenen Tribes – Stämme der Native Americans – an. Gegen 16 Uhr verließen wir das Fest und nahmen den recyclebaren Müll mit uns, um ihn zur weiteren Verwendung in die Container der Christchurch School zu verbringen.

Old and young act together … 
… women and men alike
Beauty meets grace … 
… honouring their traditions

Zuletzt aßen wir in der Schule Dinner. Manche haben danach noch Andy und seine Familie besucht und sich über diesen gelungenen Tag gefreut.

Tomke und Valerie

Tag 5 – Family Day at CCS

Segeln mit den Shivers

Heute hatten wir Family Day. Das heißt die Familien der Campus-Schüler besuchen die Schule und machen etwas zusammen mit ihren Kindern.

Wir (Arvid, Samuel, Yannik und ich) sind bei den Shivers untergebracht. Morgens sind wir mit Avery und seinem Godfather Bob auf dessen Segelboot rausgefahren. Zuerst sind nur Bob und Avery gefahren bis wir aus der Bucht raus waren und genug Wind zum Segeln vorhanden war. Alle vier von uns sind vorher noch nie gesegelt also war das für uns eine spannende Erfahrung bis dahin schon. Doch dann sollten wir selbst steuern. Das war zuerst ein bisschen ungewöhnlich, aber nachdem man ein paar Minuten gesteuert hat war es echt cool. Also haben wir uns alle einmal abgewechselt und am Ende waren wir alle Profis im Segeln.

Nachmittags sind wir dann zu einem kleinen familiären Krabbenfestival in Deltaville gefahren. Dort wurde uns gezeigt wie man Krabben pult und dann isst.

Alles im allem war es ein gelungener erlebnisreicher Tag, der uns allen viel Spaß gemacht hat.

Nele M.

Frühstück bei den Carringtons

Heute haben Jarne, Jan-Lukas und ich bis 9 Uhr geschlafen und danach gefrühstückt. Es gab Blätterteigtaschen gefüllt mit Nutella. Jarne mochte Nutella nicht, und hat deshalb zwei Pancakes, also Pfannkuchen bekommen. Dazu gab es Sirup. Zu den Pancakes und Blätterteigtaschen gab es Bacon und Orangensaft. Danach sind wir dazu eingeladen worden, mit dem Motorboot zu einer Insel zu fahren, die größtenteils aus Sand besteht. Ich hatte nicht erwartet, wie schnell das Boot sein kann. Auf der Insel haben wir mit Nash Carrington einen Ausflug unternommen und für Lucy, die Hündin der Familie Frisbee’s geworfen. Das Wasser war angenehm. Ich fand es schade, dass wir dort nicht mehr Zeit verbracht haben.

Wieder zurück, haben wir eine Sendung mit versteckter Kamera geschaut und uns gut amüsiert. Anschließend sind wir zum Footballspiel gefahren, welchem wir als Gruppe beigewohnt haben. Hier habe ich auch die Mutter von Nash Carrington wiedergetroffen. Der Vater war auch da. Nach weiteren Gruppenaktivitäten sind wir Abends zu unserer Gastfamilie zurückgekehrt. Wir haben uns noch etwas unterhalten.

Jonas

Abends bei den Angstroms

Sina, Nele und Elisabeth, zeitweise auch die Hannahs, waren bei Margot und Andy Angstrom in ihrem Haus am Campus zum Dinner eingeladen. Gekommen waren auch vier Schülerinnen und Schüler der CCS, die Andy als sogenannter Advisory Teacher, wir würden Tutor sagen, durch das Schulleben betreut. Interessanterweise unterrichtet Andy diese Schüler verschiedener Altersstufen selbst gar nicht, sie hatten sich ihn aber persönlich aussuchen können.

Neben gutem Essen, Mexican style, wurde sich gut unterhalten und Spiele gespielt.

… aus gegebenem Anlass tragen die Damen des Hauses German Tracht.
Homerun!
Playing Cornhole – 1 Punkt, wenn der Sack auf der Holzflächen liegen bleibt, drei Punkte, wenn er in das Loch fällt.

DB

Football Game

Alle gemeinsam haben wir nachmittags das Footballspiel der Christchurch Seahorses gegen die Atlantic Shores Christian angeguckt. Dazu wurden wir von Christchurchs Footballtrainer Ed Homer mit Christchurch-Jerseys ausgestattet und konnten so die Truppe anfeuern. Die Seahorses gewannen überlegen 50:6. Danach haben wir noch tolle Fotos mit einzelnen Spielern und dem gesamten Team gemacht. 

Coach Ed Homer zeigt Flagge
Go Church!
Landslide Victory

O. T. 

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