Tag 5: Tag der Museen – die persönlichen Highlights

Heute waren wir den ganzen Tag auf der National Mall um ausgewählte Museen der Smithsonian Stiftung zu besuchen. Diese erstklassigen Museen sind dank der Stiftung des Wissenschaftlers James Smithson kostenfrei zu besuchen.

Hier stellt jeder von uns sein persönliches Highlight vor:

Ibrahim Al-Mousllie:

Mein Objekt ist die erste Flagge der Vereinigten Staaten von Amerika: Stars and Stripes aus dem American History Museum. Es ist die Flagge wie man sie kennt, nur statt mit 50 Sternen nur mit 14. Obwohl sie beschädigt ist, strahlt sie eine enorme Symbolkraft aus.

Leo Antlitz:

Dies ist der 1. Kommunikationssatellit der ins All geschossen wurde und ist im Air and Space Museum zu sehen. Er erlaubte es 1962 erstmals richtig Übertragung von Reden oder Texten in verschiedene Länder zu übermitteln.

Dirk Bielenberg:

Mir hat die hyperrealistische Skulptur „Woman eating“ des amerikanischen Pop-Art-Künstlers Duane Hanson im Smithsonian American Art Museum (SAAM) besonders gut gefallen. Die Arbeiten von Duane Hanson sind ein Thema meiner mündlichen Abiturprüfung gewesen.

Jakob Hirschler:

Diese Ausgabe des Batmobils etablierte 1989 in Tim Burtons erstem Batman Film den Stereotyp des mit Waffen überladenen Fahrzeugs eines Superhelden in der Filmlandschaft. Dass das Superheldengenre auch die heutige Kinolandschaft in Gestalt von Marvel und DC beherrscht, zeigt die enorme Schlagkraft, die die Lawine, die dieser Film mit Michael Keaton in der Hauptrolle, welcher auch heute noch in ihr eine nicht unwichtige Rolle spielt (siehe u. A. Marvel’s Spiderman: Homecoming), bereits damals ausgelöst hat.

Lisa Kontetzki:

Mein Lieblingsausstellungsstück fand ich im Naturhistorischen Museum. Es ist ein Diorama von einem Korallenriff und Meerestieren, hergestellt aus Plastikmüll, welcher an Stränden gefunden wurde. Es handelt sich dabei um beispielsweise Plastikflaschen oder -tüten. Das Diorama ist ein Statement gegen die zunehmende Verschmutzung der Weltmeere und die Bedrohung der Meeresfauna und -flora.

Simon Langner:

Ein intaktes Cockpit einer B747 im Air and Space Museum! Ziemlich interessant die Technik eines Flugzeuges zu sehen, was sonst hinter verschlossenen Türen bleibt. Zudem ist das Cockpit bereits recht alt, wodurch neben den Pilotensitzen noch zwei weitere Sitze im Cockpit sind und man so auch mal sieht, wie kompliziert früher Funken war...

Leander Le Ba:

Ich habe mir diese Zitattafeln ausgesucht, da sie die Gefühlslage vieler Afro-Amerikaner sowohl von früher, als auch von heute widerspiegelt. Zu sehen sind die Zitate von sechs bekannten und einflussreichen Afro-Amerikanern, unter anderem Obama oder Mata Angelou. Diese Tafeln lassen die Zitate im Raume stehen und regen zum Nachdenken an.

Jessica Musch:

Ich fand vor Allem den 45,52 karätigen Hope Diamond am besten und schönsten, da dieser eine, für Diamanten sehr seltene Farbe hat und eine interessante Hintergrundgeschichte. Er ist ein Teil des berühmten French Blue Diamanten und verschwand während der Französischen Revolution auf mysteriöse Art und Weise, bis er zwei Jahrzehnte später in London wieder auftauchte.

Hannah Rahmel:

Das HUBBLE SPACE TELESCOPE im Air and Space Museum ist das größte Teleskop, das ins Weltall geschickt wurde. Es hat den Astronomen viele neue Informationen über das Weltall gegeben.

Philine Schmidt:

Mein Lieblingsaustellungsstück fand sich in der Abteilung Offspring des Naturhistorischen Museums. Es beschäftigt sich mit der Verbreitung der SARS Epidemie in unserer vernetzten Welt. Die SARS ist eine Infektionskrankheit, welche die ihren Ursprung vermutlich bei Horseshoe Fledermäuse hat und bei Menschen tötlich endet, wenn sich durch die Krankheit die Lunge mit Flüssigkeit füllt.

Olaf Timme:

Die abgebildeten Fossilien sind im National Museum of Natural Science ausgestellt. Links sind die Funde aus dem Perm vor über 252 Millionen Jahren dargestellt, rechts hinter dem roten Balken die Funde aus dem Trias vor knapp 252 Millionen Jahren. Die vorhandenen Fossilien sind nicht nur deutlich kleiner, auch die Zahl der Arten ist deutlich verringert. So wird das größte Massensterben dargestellt, welches die Erde jemals gesehen hat. 95% aller Arten starben aus. Die genauen Ursachen sind nicht bekannt, Hypothesen sind der Einschlag eines Asteroiden, Vulkanausbrüche und ein zu geringer Sauerstoffgehalt. Es hat 20-30 Millionen Jahre gedauert bis die Ozeane wieder die ursprüngliche Artenvielfalt erreichten, aber aus den überlebenden Arten entstanden durch Evolution im Laufe der Jahre eine Vielzahl neuer Arten, so dass die Ökosysteme neu aufgebaut werden konnten.

Florian Wallner:

Dargestellt ist die Minuteman Atomrakete aus dem Air and Space Museum. Diese Errungenschaft menschlichen Intellekts und moderner Wissenschaft ist die Anwendung dieses Strebens auf ein schreckliches Gebiet menschlichen Tuens: Das Töten. So bestimmte dieses Damoklesschwert durch seine Zerstörungskraft ein halbes Jahrhundert die Geschicke der Welt und hielt sie in Atem.

Hannah Ziesenies:

Die im National Museum of Natural History ausgestellten Fotografien sind faszinierend, denn sie zeigen die Schönheit und Vielfalt unserer Natur.

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