Tag 10: The CCS Oyster Projects

Heute standen am Vormittag für unsere MINTies wieder zahlreiche Unterrichtsbesuche auf dem Programm. Im Vormittagsverlauf gab es, wie zweimal pro Woche üblich, die Assembly für die gesamte Schulgemeinschaft. Neben diversen Bekanntmachungen mussten zwei Seniors (Schüler des 12. Jahrgangs) eine Speech halten, die ein Pflichtteil der High School-Graduation darstellt.

Ankündigungen und Schülerreden auf der Versammlung in der großen Aula

Am frühen Nachmittag ging es für einen kurzen Besuch nach Kilmarnock, einem kleinen Ort nördlich des Rappahannock Rivers, dem sogenannten Northern Neck. Die Schülerinnen und Schüler hatten hier wiederum die Aufgabe in Gesprächen mit Einheimischen herauszufinden, welche wirtschaftlichen und kulturellen Aspekte diesen Ort prägen.

In Kilmarnock haben sich sehr viele Rentner niedergelassen. Dementsprechend dominieren Geschäfte zur Hausein- und ausrüstung. Es finden sich aber auch schöne Kunstgalerien.

Gerade einmal 3.000 Einwohner leben im Ort selbst.

Das Museum – for FREE (aber nur das Parking)

Ein Schnäppchen für das Handgepäck- 6.000€ in Deutschland!

Die örtliche Bibliothek hat immer geöffnet!

DB

The Oyster Project at CCS

Christchurch School, die Schule die wir das Glück haben zu besuchen, ist in ein ganz besonderes Projekt involviert: die Repopulation von Austern im Rappahanock River.

Einst war die Bucht voll von Austern, von denen auch heutige Exemplare bis zu 50 Gallonen (190 Liter) Flusswasser pro Tag filtern können.

Schon zur Zeit, als John Smith, der erste Brite, der hier am Fluss landete, hielten sie den diesen bis zum Grund klar. Heute ist der Bestand auf nur noch 2% des Ursprünglichen zurückgegangen. Grund dafür ist Überfischung und die aus dem riesigen Wassereinzugsgebiet eingespülten Nährstoffe welche das Algenwachstum enorm beschleunigt haben.

Diese Austern sind, wenn gewaschen, fertig für den Verkauf.

Dadurch wird den Austern eine wesentliche Lebensgrundlage genommen, denn zum Wachsen benötigen sie Oberflächen an denen sie Halt finden um sich darauf festzusetzen. Aber auch durch die Tatsache, dass die toten Schalen nicht in den Fluss zurück gelangen, konnten neue Austern nicht richtig heranwachsen. Die Folgen sind belastetes Wasser voller Algen und Rückgang der Artenvielfalt, auf den Austern selbst können bis zu neun verschiedene Species angetroffen werden.

In den Austernkäfigen nisten sich ganz gerne auch mal Krabben ein.

Diesen Bestand wieder zu vergrößern, hat die CCS sich zur Aufgabe gemacht. Sie sammeln leere Alu-Dosen und kaufen vom Recyclingerlös frische Austernbrut, welche sie in einer Anlage geschützt wachsen lassen und sie, wenn sie groß genug sind, in der Bucht ansiedeln.

Baby Oysters haben im Fluss schwierige Bedingungen – die CCS Schüler lassen sie geschützt in Becken wachsen.

Durch Projekte wie dieses lässt sich wieder ein leichter Anstieg der Populationen verzeichnen. Dass es funktioniert, zeigt auch das Urbanna Creek Projekt. Denn in diesem kleinen Nebenarm des Rappahanock Rivers hat man festgestellten können, dass die Verbesserung der Wassergüte gelingt und hat begonnen hier Austern wieder in großer Zahl anzusiedeln.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: es wieder Arten, die eher in sauberen Gewässern zu finden sind, wie zum Beispiel Seepferdchen.

Schüler der CCS waschen die Austern – in zwei Wochen beginnt der Verkauf – 1$/pc

Das erfolgreiche Projekt wird an der Christchurch School in einer Arbeitsgemeinschaft unter der Leitung des Waterfront Directors Will Smiley betrieben.

Florian im Gespräch mit Will Smiley

Florian

Bonfire Evening at the waterfront

Gebratene Marshmallows zwischen zwei Crackern mit Schokolade – Yummie!

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