Tag 13: The last day

Florians Projekt

Christchurch, 9:00 Uhr morgens: Was macht Florian da?

Er holt Wasser aus dem Rappahannock und füllt es in zwei Behälter.

Wieso das? – Wir haben über die Tage verteilt so viel über die Austern und ihre Reinigungskraft für den Fluss gehört, das will sich Florian jetzt genauer anschauen.

Dazu holt er sich ein paar Austern und ein Messgerät, um die Trübung zu messen.

Ein Becken wird mit Austern gefüllt, das andere nicht (Kontrolle). Dann wird die Trübung in regelmäßigen Abständen gemessen.

Währenddessen kreisen wieder mehrere Adler über unseren Köpfen.

Außerdem misst Florian noch ein paar andere Parameter – top secret!

Und das Ergebnis nach fünfzig Minuten? – Wird hier nicht verraten.

Thank you, Aaron!

Zum inhaltlichen Abschluss dieses tollen Aufenthaltes in Christchurch saßen wir WG-MINTies mit Aaron Alter, Dave Cola und Andy Angstrom zusammen. Aaron stellte uns das Global education program von Christchurch vor und wie unser Besuch damit zusammenhängt.

Wir nutzten die Gelegenheit ein ausführliches Feedback zu geben. Alle waren voll des Lobes und hätten sich nur mehr gemeinsame Aktivitäten mit den Christchurch-Schülern gewünscht.

Dave Cola ermahnte uns weiterhin neugierig und mit offenen Augen durch die Welt zu gehen und zu erzählen, was wir erlebt haben.

Am Ende bekam Aaron von uns seine hochverdienten Abschiedsgeschenke.

Thank you, Aaron, Dave and Andy! Thank you, Christchurch!

The sweet goodbye

Aaron überraschte uns heute nach dem Abendessen mit etwas besonders Leckerem: Torten und Eiscreme.

Die Gastgeber und Patenschüler kamen hinzu und so guten wir zusammen den süßen Abschied genießen.

Es entwickelten sich noch einige tolle Gespräche bis die Kollegen und Schüler ihren Arbeiten nachgehen mussten. Alles in allem war das heute ein toller und sehr emotionaler Abschluss.

O. Timme

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Tag 11: On the road of virginian history

Am frühen Morgen traf sich eine ausgewählte Gruppe von Schülern um den Sonnenaufgang vom Steg der Christchurch School zu bewundern.

Danach ging es on the road of virginian history: Vom Leben der Ureinwohner über die Geschichte der ersten britischen Siedlung auf dem amerikanischen Kontinent bis zu einem der ersten Städte der britischen Kolonien.

O. Timme

The Chickahominy Pow Wow

Ein sehr interessantes Ereignis heute war das sogenannte „Pow-Wow“, ein Native American Fest. Als wir dort ankamen, hatten wir eine halbe Stunde Zeit uns die Stände anzusehen und etwas zu kaufen, bis dann das Programm anfing. An den Ständen wurden für Native Americans typische Schmuckstücke, Traumfänger und andere Accessoires verkauft. Unter anderem auch kleine Speere, die aber leider immer noch zu groß für einen Koffer waren. Zudem waren viele der angebotenen Sachen handgemacht.

Meeting the chieftain of the Chickahominy

Um 12:45 Uhr ging es dann endlich mit der Zeremonie los. Zuerst wurden von dem Moderator die einzelnen Stämme genannt und diese stellten sich dann selbst durch jeweils ein typisches, für ihren Stamm repräsentatives, Lied vor.

Nach gut zehn Minuten liefen dann die unterschiedlichen Stämme zum Takt der Trommeln auf der kreisrunden Tanzfläche ein und stellten sich auf. Einige in die Mitte und die anderen am Rand des Kreises.

Nun wurden alle aus dem Publikum in diesen Kreis gebeten, die bei der Army gedient hatten oder es immer noch tun und die Native Americans dankten diesen Menschen. Als dann wieder die Trommeln anfingen zu spielen und alle auf der Tanzfläche sich in Bewegung setzten, mussten wir leider schon wieder gehen und dieses eindrucksvollen Ereignis verlassen. Trotz der kurzen Zeit, die wir dort verbracht hatten, war es sehr spannend an so einem traditionellen Ereignis teilzunehmen.

Jessica

Jamestown

Nach dem POW WOW sind wir nach Jamestown gefahren, welches die erste dauerhaft britische Siedlung Nordamerikas war. Sie wurde 1607 von James Fort auf einer kleinen Insel im James River in Virginia gegründet und nach König James I. von England benannt. Wir haben zunächst ein Monument (Obelisk) angeschaut, welches 1907 gebaut wurde, um das 300 jährige Jubiläum der Siedlung Jamestown zu zelebrieren. Anschließend haben wir uns gemeinsam die noch übrig gebliebenen Gebäude und Gedenkstätten angeschaut und sind sogar einem Native American namens Daniel Abbott begegnet. Er zeigte und demonstrierte uns traditionelle Jagd- Werkzeuge und -Techniken.

Wie war das Leben für die frühen Siedler?

Daniel Abbott von den Nanticokes versteht es aufs Vortrefflichste, uns die Geschichte der Native Americans zu veranschaulichen und zu erklären.

Den Schülern wird die spannende Geschichte von Jamestown nahe gebracht.

Dabei kreisen die Weißkopfseeadler über unseren Köpfen .

Zum Schluss sind wir vor Ort in ein Museum gegangen, welches viele Funde ausgestellt hatte. Wir haben außerdem erfahren, dass die Kolonisten alles aßen was sie konnten, inklusive Schuhleder, laut Überlebenden sogar Ratten, Katzen, Hunde, Schlangen, Ungeziefer und Aas. Es war für uns alle ein interessanter und informativer Nachmittag.

Im Museum

Pocahontas Hände zu berühren bringt Glück!

Hannah R.

Williamsburg and William and Mary University

Nach unserer Besichtigung der archäologischen Ausgrabungsstätte des historische Forts um Jamestown fuhren wir in die Universitätsstadt Wiliamsburg. Dort hatten wir zunächst etwas Freizeit in der wir in einem englischen Pub bzw. in einem studentischen Lokal gegessen haben. Nachdem wir uns wieder als Gruppe gesammelt hatten gingen wir in eine familiäre Manufaktur in der Schokolade und Eis verkauft wurden.

Viele kauften sich dort etwas, trotz des hohen Preises.

Danach besichtigten wir das „William and Marry College“, dies ist das zweitälteste College der USA. Die Gebäude waren alle in einem sehr schönen, alten Stil gebaut, von innen allerdings war, beispielsweise die Bibliothek, neu ausgestattet. Außerdem konnten wir dort viel über die Traditionen und bekannten Studenten, zum Beispiel Thomas Jefferson, des Colleges lernen.

Lisa + Philine

Tag 9: Place based education on the Rappahannock

Place based education und Urbana

Nach dem üblichen gemeinsamen Frühstück in der Cafeteria, wurde uns das Prinzip der „Place based education“ nahegebracht. Es geht darum, dass man durch praktische Übungen, durch Erkundung eines Ortes und eigene Verantwortung im Lernen, sich selbst Erfahrung und Wissen aneignet. Dies geschieht zum Beispiel durch Kartenlesen, Erkundung der Gegend oder Gespräche mit anderen Menschen, in denen außerdem auch die Sozialfähigkeiten gestärkt werden.

Dave Cola führt uns sehr professionell und anschaulich in die Place based education ein.

Jeder trägt etwas bei – jeder nimmt etwas mit.

So sind wir heute nach Urbana, die nächstgelegene, kleine Stadt gefahren und sollten selbstständig in dreier Gruppen Informationen über den Ort in den Kategorien Ökonomie, Gesellschaft, Geschichte und der Stadtverwaltung herausfinden. Es war eine interessante Erfahrung durch Gespräche mit anderen Leuten etwas über deren Leben und deren Stadt herauszufinden und eine Alternative zu dem standardmäßigen Unterricht zu haben.

The small town of Urbana with about 460 proud citizens.

What have we found out?

Leo

Exploring Parrot Island and the Rappahannock

Parrot Island war für alle ein unvergessliches Ereignis. Die Kanufahrt dorthin war schon ein Erlebnis für sich. Wir alle konnten zwar schon Kanu fahren, oder hatten es schnell gelernt, aber durch den Wind und die Wellen war es nochmal etwas anderes als auf der Oker zu paddeln. Außerdem mussten wir durch seichtes Wasser, Schlamm und hohes Gras waten und unsere Bote hinterher ziehen, um auf die andere Seite von dem Land zu kommen.

Bei bestem Wetter paddeln wir auf dem Rappahannock.

Unterwegs trafen wir unendlich viele Schnecken, einige Krabben und ein paar abgestorbene Bäume. Warum ich dies erwähne? Diese Bäume sind Zederbäume gewesen und dadurch, dass sie abgestorben und trocken waren, konnte man ganz einfach einen Ast abbrechen und ihn mitnehmen. Zudem duftete das Holz sehr gut und nicht so extrem, wie manche Scheiben im Kleiderschrank, um die Motten abzuhalten.

Mit allen Sinnen die Umwelt erkunden

Später, als wir dann auf der Hauptinsel ankamen, durften wir etwas in dem warmen Wasser des Rappahannock Rivers schwimmen gehen und uns halbwegs frei auf der Insel bewegen und nach alten, angeschwemmten Gegenständen suchen. Eine Steinpfeilspitze fand außer unserem Coach Dave Cola zwar niemand, aber dafür wurden einige alte und schöne Porzellanscherben oder Muscheln gefunden.

Wir lagen vor Parrot Island …

… und begrüßen die Einheimischen.

Nach einer Stunde ging es dann wieder in Richtung Festland, aber bevor es zurück zu dem kleinen Hafen ging, hielten wir an der Küste an und fingen im seichten Wasser mit einem Netz ein paar Fische. Der beeindruckendenste Fang war ein Kugelfisch. Zuerst wussten wir das nicht und ich hatte mich ziemlich erschrocken, als er sich in meinen Händen aufgeplustert hatte, aber nachdem wir erfahren hatten, dass er nur beißen konnte und dieser Biss auch nur weh tun und nicht giftig sein würde, wollte jeder den Fisch in die Hände halten oder anfassen. Er hatte winzige Stacheln auf seinem Körper, wenn er eine Kugel war, welche sich rau angefühlt haben, wohingegen er sich in seiner normalen Form etwas schleimig und glitschig anfühlte. Außerdem sah er in beiden Formen lustig aus, da sein Gesicht im Vergleich zum Körper ziemlich klein war.

Welche Tiere leben im Fluss?

Na, was haben wir heute?

Wir finden insgesamt neun verschiedene Arten.

Hände weg!

Der Kugelfisch beeindruckt alle!

Nach diesem Erlebnis ging es dann zurück in den Hafen und an Land, von wo aus es dann zum Essen ging. Alles in allem eines der beiden besten Ereignisse des Tages.

Great Mexican food at Mi Jalisco

Jessica

Dragon Run at night

Nach einer Fahrt durch dichten Wald kamen wir an einer geeigneten Uferstelle zum Boote ablegen an. Ab diesem Zeitpunkt hieß es sehr leise zu sein. Als alle in ihren Booten saßen ging es los. Ganz leise paddelten wir den Dragon run entlang. Da wir mitten im Wald waren konnten wir uns tatsächlich fühlen wie Indianer vor 400 Jahren: kein Straßenlärm und nur der Wald und seine Bewohner um uns herum. Taschenlampen gab es für uns dementsprechend natürlich auch nicht, sonder nur das Mondlicht.
Bei kurzen Pausen hatten wir die Gelegenheit in die Sterne zu gucken und den Geräuschen um uns herum zuzuhören. Alles in allem ein wunderschönes Erlebnis.

Die Augen sehen mehr als die Kamera.

Hannah Z.

Tag 7: MINTies AUF DEM CAMPUS!

Am heutigen Tag ereigneten sich auf dem Campus der Christchurch School, VA einige denkwürdige Vorfälle. Die am gestrigen Tag völlig überraschend aufgetauchten Promi-Nachwuchsnobelpreisträger aus dem weltbekannten Braunschweig an der Oker nahmen tatsächlich an einem Gemeinschaftsfrühstück mit den Schülern der Gastgeberschule teil, um danach dem Mechatronic Lab der Schule einen Promibesuch abzustatten und das top ausgestattete Labor auszutesten. Unter anderem wurden Handys lasergraviert und sogar Raumschiffe 3D-gedruckt. Die MINTies lernten außerdem ihre Lernprozesse aus psychologischer Hinsicht zu verstehen und zu verbessern.

Growth mindset – getting to know you better!

Playing together and making friends

Happy birthday, Philine and Simon!

How does it work?

Ausgewählte Produkte der WG-Christchurch-Firma

Nach dem Lunch wurde noch ein Soccergame begonnen was allerdings aus wettertechnischen Gründen abgebrochen. Dazu einer der MINTies: „Eine mehr als bedauerswerte Entscheidung, angesichts der Wetterlage aber die einzig sinnvolle.

Nevertheless it was a good day!

Florian + Simon

Tag 5: Tag der Museen – die persönlichen Highlights

Heute waren wir den ganzen Tag auf der National Mall um ausgewählte Museen der Smithsonian Stiftung zu besuchen. Diese erstklassigen Museen sind dank der Stiftung des Wissenschaftlers James Smithson kostenfrei zu besuchen.

Hier stellt jeder von uns sein persönliches Highlight vor:

Ibrahim Al-Mousllie:

Mein Objekt ist die erste Flagge der Vereinigten Staaten von Amerika: Stars and Stripes aus dem American History Museum. Es ist die Flagge wie man sie kennt, nur statt mit 50 Sternen nur mit 14. Obwohl sie beschädigt ist, strahlt sie eine enorme Symbolkraft aus.

Leo Antlitz:

Dies ist der 1. Kommunikationssatellit der ins All geschossen wurde und ist im Air and Space Museum zu sehen. Er erlaubte es 1962 erstmals richtig Übertragung von Reden oder Texten in verschiedene Länder zu übermitteln.

Dirk Bielenberg:

Mir hat die hyperrealistische Skulptur „Woman eating“ des amerikanischen Pop-Art-Künstlers Duane Hanson im Smithsonian American Art Museum (SAAM) besonders gut gefallen. Die Arbeiten von Duane Hanson sind ein Thema meiner mündlichen Abiturprüfung gewesen.

Jakob Hirschler:

Diese Ausgabe des Batmobils etablierte 1989 in Tim Burtons erstem Batman Film den Stereotyp des mit Waffen überladenen Fahrzeugs eines Superhelden in der Filmlandschaft. Dass das Superheldengenre auch die heutige Kinolandschaft in Gestalt von Marvel und DC beherrscht, zeigt die enorme Schlagkraft, die die Lawine, die dieser Film mit Michael Keaton in der Hauptrolle, welcher auch heute noch in ihr eine nicht unwichtige Rolle spielt (siehe u. A. Marvel’s Spiderman: Homecoming), bereits damals ausgelöst hat.

Lisa Kontetzki:

Mein Lieblingsausstellungsstück fand ich im Naturhistorischen Museum. Es ist ein Diorama von einem Korallenriff und Meerestieren, hergestellt aus Plastikmüll, welcher an Stränden gefunden wurde. Es handelt sich dabei um beispielsweise Plastikflaschen oder -tüten. Das Diorama ist ein Statement gegen die zunehmende Verschmutzung der Weltmeere und die Bedrohung der Meeresfauna und -flora.

Simon Langner:

Ein intaktes Cockpit einer B747 im Air and Space Museum! Ziemlich interessant die Technik eines Flugzeuges zu sehen, was sonst hinter verschlossenen Türen bleibt. Zudem ist das Cockpit bereits recht alt, wodurch neben den Pilotensitzen noch zwei weitere Sitze im Cockpit sind und man so auch mal sieht, wie kompliziert früher Funken war...

Leander Le Ba:

Ich habe mir diese Zitattafeln ausgesucht, da sie die Gefühlslage vieler Afro-Amerikaner sowohl von früher, als auch von heute widerspiegelt. Zu sehen sind die Zitate von sechs bekannten und einflussreichen Afro-Amerikanern, unter anderem Obama oder Mata Angelou. Diese Tafeln lassen die Zitate im Raume stehen und regen zum Nachdenken an.

Jessica Musch:

Ich fand vor Allem den 45,52 karätigen Hope Diamond am besten und schönsten, da dieser eine, für Diamanten sehr seltene Farbe hat und eine interessante Hintergrundgeschichte. Er ist ein Teil des berühmten French Blue Diamanten und verschwand während der Französischen Revolution auf mysteriöse Art und Weise, bis er zwei Jahrzehnte später in London wieder auftauchte.

Hannah Rahmel:

Das HUBBLE SPACE TELESCOPE im Air and Space Museum ist das größte Teleskop, das ins Weltall geschickt wurde. Es hat den Astronomen viele neue Informationen über das Weltall gegeben.

Philine Schmidt:

Mein Lieblingsaustellungsstück fand sich in der Abteilung Offspring des Naturhistorischen Museums. Es beschäftigt sich mit der Verbreitung der SARS Epidemie in unserer vernetzten Welt. Die SARS ist eine Infektionskrankheit, welche die ihren Ursprung vermutlich bei Horseshoe Fledermäuse hat und bei Menschen tötlich endet, wenn sich durch die Krankheit die Lunge mit Flüssigkeit füllt.

Olaf Timme:

Die abgebildeten Fossilien sind im National Museum of Natural Science ausgestellt. Links sind die Funde aus dem Perm vor über 252 Millionen Jahren dargestellt, rechts hinter dem roten Balken die Funde aus dem Trias vor knapp 252 Millionen Jahren. Die vorhandenen Fossilien sind nicht nur deutlich kleiner, auch die Zahl der Arten ist deutlich verringert. So wird das größte Massensterben dargestellt, welches die Erde jemals gesehen hat. 95% aller Arten starben aus. Die genauen Ursachen sind nicht bekannt, Hypothesen sind der Einschlag eines Asteroiden, Vulkanausbrüche und ein zu geringer Sauerstoffgehalt. Es hat 20-30 Millionen Jahre gedauert bis die Ozeane wieder die ursprüngliche Artenvielfalt erreichten, aber aus den überlebenden Arten entstanden durch Evolution im Laufe der Jahre eine Vielzahl neuer Arten, so dass die Ökosysteme neu aufgebaut werden konnten.

Florian Wallner:

Dargestellt ist die Minuteman Atomrakete aus dem Air and Space Museum. Diese Errungenschaft menschlichen Intellekts und moderner Wissenschaft ist die Anwendung dieses Strebens auf ein schreckliches Gebiet menschlichen Tuens: Das Töten. So bestimmte dieses Damoklesschwert durch seine Zerstörungskraft ein halbes Jahrhundert die Geschicke der Welt und hielt sie in Atem.

Hannah Ziesenies:

Die im National Museum of Natural History ausgestellten Fotografien sind faszinierend, denn sie zeigen die Schönheit und Vielfalt unserer Natur.

Tag 3: Political Washington

Politische Beziehungen sind weltweit von großer Bedeutung. Für Deutschland stellen die USA einen wichtigen und langjährigen Verbündeten und Partner dar. Deshalb ist die deutsche Botschaft in Washington D. C. eine der größten und wichtigsten.
Eben diese Botschaft durften wir besuchen.

Wir erfuhren viel über die Arbeit einer Botschaft, sei es der kulturelle Bereich, der wirtschaftliche, juristisch-konsularische oder der politische.
Nach diesem Besuch blieben wir in der Politik und so war die zweite Station das Kapitol mit seinem Wahlspruch “e pluribus unum-out of many one”.

Dieser Grundgedanke spiegelt sich unter anderem an den über 100 aufgestellten Statuen wider. Jede stellvertretend für ihren Bundesstaat und als bedeutende Persönlichkeit der amerikanischen Geschichte.

Nach so viel Input hatten wir uns Entspannung verdient und so ging es am Ende des Tages als ruhiger Abschluss ins Outlet.

Aber eines, der wie wir finden besten Dinge, das unbedingt erwähnt werden muss, erstreckte sich über den ganzen Tag: die Freundlichkeit der Menschen.
Sei es morgens beim Aldi (nachdem wir etwas verloren herumstanden wurde uns sofort Hilfe angeboten) oder nachmittags beim Starbucks Besuch(niemand störte sich an den taubstummen Mitarbeitern). Aber auch im Bus oder auf der Straße sprechen uns Leute an, fragen wo wir herkommen, wie es uns gefällt und freuen sich mit uns. Das ist wirklich sehr beeindruckend: man fühlt sich gleich willkommen und es zaubert einem ein Lächeln ins Gesicht.

Philine und Hannah Z.

Unser Zuhause in Washington

Ein Haus, fünf Etagen, sieben Räume und eine Dachterrasse

– das ist unser Haus in Washington, der ersten Station unserer Reise. Eine schöne Küche,

ein praktischer Eingangsbereich

und ein entspannender Aufenthaltsraum.

Die Lage könnte kaum besser sein: 30 Minuten bis zum Kapitol, mitten in einem Wohngebiet

und der nächste Aldi unseres Vertrauens ist nur 5 Minuten entfernt!

Für ein reichhaltiges Frühstück mit Rührei ist also gesorgt, auch dank einer guten Koordination mit eigener Küchenchefin! Auch das Zusammenleben hier klappt reibungslos! Jeder definiert seinen Zeitplan zum Aufstehen selbst und dann trifft man sich zum Frühstück in der Küche und am Abend bleibt noch Zeit sich im Wohnzimmer für eine Doppelkopfrunde zu treffen!

Gut motiviert geht es stets um 9 Uhr in neue Abenteuer des Washingtoner Hauptstadtjungels los!

Leo und Simon